Ein Abend mit

Christoph Cajöri,
Paweł Mazurkiewicz
& Marianne Müller

Christoph Cajöri

Stimme


Das Publikum kennt bis heute vorwiegend seine Rückseite. Verschiedene Konzertchöre in Bern, Basel und Zürich dirigierend hat er sich als Chorleiter einen gewissen Ruf erworben. Dazu beigetragen haben u.a. Aufführungen der herausragenden Werke der Oratorienliteratur in den grossen Konzertsälen der Schweiz. Seiner alten Heimat Graubünden ist er – trotz Abwanderung in den AKW-Kanton Aargau – immer verbunden geblieben: nach einem zehnjährigen Engagement beim Bündner Kammerorchester gegen Ende des letzten Jahrhunderts betreut er heute musikalisch die 70 Sänger des Chor viril Ligia Grischa aus der Surselva.

Doch nun wagt sich der bekennende Kreisler-Fan mit Ausbildung in Sologesang an die Rampe. Es wird ihm ein besonderes Vergnügen sein, seinem Publikum auch seine Vorderseite zuzumuten und das selbige Aug in Aug anzusingen…

Paweł Mazurkiewicz

Tasten


Paweł Andrzej Mazurkiewicz begann als Neunjähriger mit dem Musikunterricht (Akkordeon) und wechselte im Alter von 16 Jahren zum Klavier. Nach dem Besuch des Karol-Szymanowski-Musikgymnasiums in Warschau studierte er an der Warschauer Fryderyk-Chopin-Musikuniversität, die er 2000 als Master of Arts mit Auszeichnung abschloss. 2004 erwarb er an der Hochschule der Künste Bern das Solistendiplom bei Tomasz Herbut, ebenfalls mit Auszeichnung, Seit 2011 unterrichtet Paweł Mazurkiewicz Klavier an eben dieser Hochschule in Bern. Im dortigen Opernstudio wirkt er zudem als Korrepetitor.

Paweł Mazurkiewicz ist Preisträger zahlreicher Klavierwettbewerbe – 1. Preise gewann er an renommierten Klavierwettbewerben in Polen, der Schweiz, Griechenland und Japan.

Neben seiner Tätigkeit als klassischer Pianist befasst sich Paweł Mazurkiewicz in jüngster Zeit vermehrt auch mit Crossover-Projekten, in denen er Klassik mit Volksmusik oder Jazz verbindet. Darüber hinaus widmet er sich zunehmend der Komposition eigener Werke.

Marianne Müller

Texte


Schauspiel, Physiotherapie, Psychotherapie, drei abgeschlossene und ausgeübte Berufe sorgten für ein lebendiges Arbeitsleben.

Zu der Schauspielzeit gehörte auch 1976 eine Tournee durch die Schweiz mit Georg Kreisler und dem Programm «Heute leider Konzert».

Das brachte eine Änderung von Namen, Zivilstand, Staatsangehörigkeit und Lebensraum mit sich.

Nun, im «Unruhestand», nach Auswanderung nach Irland und reumütiger Rückkehr in die Schweiz, schliesst sich nun mit «Kreislereien» der Kreis…